Musikalische Interpretation im 19. und 20. Jahrhundert

Pressemitteilung vom 08.09.2022

Neue Vortragsreihe des Staatlichen Instituts für Musikforschung. Start am 15. September 2022 um 19 Uhr mit dem Thema »Stimme und Gesang«.

Am 15. September beginnt im Musikinstrumenten-Museum eine neue Veranstaltungsreihe, die sich in Kurzvorträgen, ausführlichen Demonstrationen und Gesprächen mit Wissenschaftler:innen, Künstler:innen und dem Publikum ein paar sehr konkreten Einzelaspekten der Aufführungspraxis im 19. und 20. Jahrhundert widmen will.

Der erste Vortrag ist der menschlichen Stimme gewidmet sowie Fragen aktueller und historischer Stimmklangideale und Gesangstechniken. Es referieren und performen Thomas Seedorf, ein ausgewiesener Experte der Aufführungspraxis und Interpretationsgeschichte der Musik und insbesondere des Kunstgesangs, und Marie Madelin, eine deutsch-französische Sopranistin, die in der Interpretation alter Musik ebenso bewandert ist wie in der der neuen. Madelin ist Stipendiatin des Fördervereins Yehudi Menuhin Live Music Now und Preisträgerin des John Cage Award in Halberstadt.

Die Interpretation von Musik hat sich in den vergangenen zweihundert Jahren pausenlos verändert, bisweilen geradezu fundamental. Als Ganzes bekommt man die zahlreichen Wendungen kaum zu fassen – die Betrachtung einzelner Dimensionen der musikalischen Interpretation verspricht hingegen, entscheidende Perspektiven und Praktiken offenzulegen. Mit ihrem Ansatz fügt sich die neue Veranstaltungsreihe in eins der großen Forschungs- und Publikationsprojekte des Staatliche Instituts für Musikforschung ein: die Geschichte der musikalischen Interpretation im 19. und 20. Jahrhundert, deren dritter Band 2022 erscheinen wird.

Die Vortragsreihe findet vonSeptember 2022 bis Mai 2023
einmal im Monatjeweils donnerstags um 19 Uhr im Curt-Sachs-Saal des Musikinstrumenten-Museums statt. Der Eintritt ist frei.


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