Open Science im SIM

So vielfältig die Aufgaben, Arbeitsbereiche und Sammlungen des SIM sind, so breit gefächert entwickeln wir aktuell Möglichkeiten, Forschung offen und nachhaltend zugänglich zu machen. In diese Transformation bringen wir die Bereiche Sammlungs- und Objektdaten, Forschungsinfrastruktur, Publikationen sowie Bildung und Vermittlung ein.

Die sechs Prinzipien von Open Science. Grafik: Andreas E. Neuhold, 2014. CC BY 3.0

Grundsätzlich publizieren unsere Wissenschaftler*innen im Wege des Open Access, wo möglich. Wir veröffentlichen Forschungs- und Arbeitsdaten in Repositorien (DepositOnce; GitHub; demnächst auch in dem in Gründung befindlichen Repositorium OPERA für akustische Daten). Grundlegende Forschungsdaten, z. B. akustische Messungen von Konzerträumen, werden sofort öffentlich gemacht, Experimentaldaten, die für unsere eigene Forschung spezifisch sind, erst nach Publikation unserer Ergebnisse. In unserem Sound & Vision Experience Lab sollen dem interessierten Publikum in einem öffentlich zugänglichen Raum im Musikinstrumenten-Museum wissenschaftliche Methoden und Erkenntnisse durch interaktive audiovisuelle Präsentationen vermittelt werden.

Rechtefreie Hand- und Druckschriften veröffentlichen wir seit 2014 frei zugänglich in unseren Digitalen Sammlungen. Ebenfalls seit 2014 stehen alle Daten des Archivs des Konzertlebens frei zur Verfügung.

Wir bemühen uns um die Umstellung unserer bisher im Closed Access erschienenen Verlagspublikationen und werden mit drei Kongressberichten und dem Jahrbuch des Staatlichen Instituts für Musikforschung beginnen.

Wir leisten Forschungsunterstützung im Rahmen von Kooperationen mit anderen Forschungseinrichtungen und Forschenden, aber auch durch Infrastrukturinstrumente wie die seit 2006 in Form einer Datenbank frei zugängliche Bibliographie des Musikschrifttums (BMS). Wir beteiligen uns an einer Beacon-Datei zur Personenverlinkung im Rahmen des FIDMusiconn.

Wir beteiligen uns an dem vom Geheimen Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz initiierten Projekt Patente – Musik – Instrumente. Vernetzte Perspektiven in der SPK, das die Digitalisierung der Patente für Musikinstrumente aus Unterlagen des Ministeriums für Handel und Gewerbe zwischen 1815 und 1877 und ihre Kontextualisierung zum Inhalt hat. Im Projekt Klaviatur – Tastatur – Interface. Ein Vermittlungsprojekt für blinde und sehbehinderte Menschen wird ein neuartiges Angebot für Blinde und Sehbehinderte entwickelt, das Content für alle Besuchenden vor Ort und digital anbieten will. Audiosamples einiger Museumsobjekte sollen kostenfrei herunterzuladen sein, um zum eigenen Musizieren anzuregen.

Weiterführende Links

Open-Science-Beauftragte

Carsten Schmidt, M.A., Wiss. Dok.

Leiter der Bibliothek und des Referats Musikwissenschaftliche Dokumentation

+49 30 254 81 140

E-Mail

Cornelia Schöntube, M.A.

Bibliographische Redaktion, wissenschaftliche Mitarbeiterin

+49 30 254 81 138

E-Mail

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