Ligeti Raum Interpretation

György Ligeti, Den Haag im Februar 1991. Foto: Co Broerse

Symposium

Im Mai 2023 wäre der Komponist György Ligeti 100 Jahre alt geworden. Im Rahmen der Biennale der Berliner Philharmoniker 2023 widmet sich ein Symposium des Staatlichen Instituts für Musikforschung (SIM) zwei Themen, die für Ligetis Schaffen von großer Bedeutung sind: „Raum“ und „Interpretation“.

Die Musikwissenschaft hat sich bei Ligeti bisher vor allem mit dem Raum als imaginärem Klangraum beschäf­tigt sowie mit Interpretation – mit Spielvorgängen – als „Material“ der Komposition. Mit den performativen Dimensionen von Raum und Interpretation hat sie sich kaum oder gar nicht auseinandergesetzt. Dem möchte das aktuelle Symposium Abhilfe schaffen.

Raum
In welcher Weise hat Ligeti reale räumliche Anordnungen kom­positorisch genutzt? Welche Rolle spielen imaginäre Klang- bzw. Tonräume, räumlich assoziierte formale Gestaltungen sowie historische und geographische Räume für die Interpretation und Analyse seiner Werke?

Interpretation
Wer waren Ligetis Inter­pret:innen, wie war sein Verhältnis zu ihnen? Hatte er eine spezifische Aufführungsästhetik, nicht zuletzt im Hinblick auf das stets prekäre Verhältnis von Textgenauigkeit und Expressivität? Was lässt sich über die umfangreiche, inzwischen auf viele Jahrzehnte zurückblickende Interpretationsgeschichte seiner Werke sagen?

Programm Ligeti-Symposium

Masterclasses

Begleitend zum Symposium finden zwei Masterclasses mit namhaften Ligeti-Interpreten statt – eine gute Gelegenheit, Vorstellungen über die Interpretation der Werke gleichsam aus erster Hand zu gewinnen und zu beobachten, wie heutige junge Interpret:innen darauf reagieren.

Programm Ligeti-Masterclasses

Ausstellung

Vom 9.2. bis 31.5. ist im Foyer der Philharmonie die vom SIM und der Paul Sacher Stiftung Basel kuratierte Ausstellung „György Ligeti zum 100. Geburtstag“ mit wenig bekannten Fotos und Dokumenten zu sehen. Die Ausstellung kann zu den Konzerten und während der Hausöffnungszeiten der Philharmonie besichtigt werden.

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Symposium und Masterclasses

Kontakt

Dr. Simone Hohmaier

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

+49 30 254 81 197

E-Mail

Prof. Dr. Heinz von Loesch

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

+49 30 254 81 130

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