Prof. Dr. Heinz von Loesch

  • seit 2017
    Sprecher der Fachgruppe Aufführungspraxis und Interpretationsforschung in der Gesellschaft für Musikforschung
  • seit 2007
    apl. Professor an der TU Berlin
  • seit 1992
    Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Staatlichen Institut für Musikforschung PK
  • 1999
    Habilitation an der TU Berlin
  • 1993–2005
    Lehrbeauftragter an der UdK Berlin
  • 1992–2007
    Lehrbeauftragter an der TU Berlin
  • 1991–1992
    Assistent am Staatlichen Institut für Musikforschung PK
  • 1991
    Promotion an der TU Berlin
  • 1989–1991
    Promotionsstipendium des Landes Berlin
  • 1989
    Magister Artium an der TU Berlin
  • 1983–1989
    Studium der Musikwissenschaft, Philosophie und Neueren Geschichte an der TU Berlin (Carl Dahlhaus, Helga de la Motte-Haber)
  • 1983
    Künstlerische Reifeprüfung an der Hochschule für Musik und Theater Hannover
  • 1980–1985
    Mitglied der Jungen Deutschen Philharmonie
  • 1977–1983
    Cellostudium an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Frankfurt/Main (Gerhard Mantel) und an der Hochschule für Musik und Theater Hannover (Friedrich-Jürgen Sellheim). In Hannover auch Mitglied des Studios für Alte Musik von Lajos Rovatkaj

Publikationen

Ausgaben (Herausgebertätigkeit)

Geschichte der musikalischen Interpretation im 19. und 20. Jahrhundert, hrsg. im Auftrag des Staatlichen Instituts für Musikforschung von Thomas Ertelt und Heinz von Loesch, Bd. 2: Institutionen – Medien, Kassel und Berlin 2021.

Geschichte der musikalischen Interpretation im 19. und 20. Jahrhundert, hrsg. im Auftrag des Staatlichen Instituts für Musikforschung von Thomas Ertelt und Heinz von Loesch, Bd. 1: Ästhetik – Ideen, Kassel und Berlin 2019.

Russische Schule der musikalischen Interpretation, hrsg. von Heinz von Loesch und Linde Großmann, Mainz 2015 (Klang und Begriff 5).

Gemessene Interpretation. Computergestützte Aufführungsanalyse im Kreuzverhör der Disziplinen, hrsg. von Heinz von Loesch und Stefan Weinzierl, Mainz 2011 (Klang und Begriff 4).

Lexikon der Systematischen Musikwissenschaft. Musikästhetik – Musiktheorie – Musikpsychologie – Musiksoziologie, hrsg. von Helga de la Motte-Haber, Heinz von Loesch, Günther Rötter und Christian Utz, Laaber 2010.

Carl Czerny – Komponist, Pianist, Pädagoge, hrsg. von Heinz von Loesch, Mainz 2009 (Klang und Begriff 3).

Das Beethoven-Lexikon, hrsg. von Heinz von Loesch und Claus Raab, Laaber 2008.

„Vom Erkennen des Erkannten“. Musikalische Analyse und Editionsphilologie. Festschrift für Christian Martin Schmidt, hrsg. von Friederike Wißmann, Thomas Ahrend und Heinz von Loesch, Wiesbaden usw. 2007.

Vom Mythos zur Fachdisziplin: Antike und Byzanz, hrsg. von Thomas Ertelt, Heinz von Loesch und Frieder Zaminer, Darmstadt 2006 (Geschichte der Musiktheorie 2).

Musikalische Virtuosität, hrsg. von Heinz von Loesch, Ulrich Mahlert und Peter Rummenhöller, Mainz 2004 (Klang und Begriff 1).

Studien zur Geschichte der Musiktheorie, hrsg. von Thomas Ertelt und Heinz von Loesch, Hildesheim usw. seit 2001, bisher 9 Bände.

Musikwissenschaft zwischen Kunst, Ästhetik und Experiment. Festschrift Helga de la Motte-Haber zum 60. Geburtstag, hrsg. von Reinhard Kopiez, Heinz von Loesch u. a., Würzburg 1998.

Musik befragt – Musik vermittelt. Peter Rummenhöller zum 60. Geburtstag, hrsg. von Thomas Ott und Heinz von Loesch, Augsburg 1996.

Eigene Bücher

Der Werkbegriff in der protestantischen Musiktheorie des 16. und 17. Jahrhun­derts: Ein Mißverständnis, Hildesheim usw. 2001 (Studien zur Geschichte der Musiktheorie 1).

Robert Schumann: Konzert für Violoncello und Orchester a-Moll op. 129, München 1998 (Meisterwerke der Musik 64).

Das Cellokonzert von Beethoven bis Ligeti. Ästhetische und kompositionsge­schichtliche Wandlungen einer musikalischen Gattung, Phil. Diss. Berlin 1991, Frankfurt/M. usw. 1992.

Eigene Aufsätze

Aufführungspraxis/Interpretationsforschung:

„Antiheroische Lesarten. Zu den Einspielungen von Beethovens Fünfter Sinfonie mit der Dresdner Philharmonie“, in: 150 Jahre Dresdner Philharmonie 1870–2020, hrsg. von Adelheid Schloemann und Claudia Woldt, Dresden 2020, S. 172–177.

„Interpretationen: Geschichte und Wandel“, in: Mendelssohn-Handbuch, hrsg. von Christiane Wiesenfeldt, Kassel und Berlin 2020, S. 453–462. 

„…daß er gleichsam aus der Seele des Tonsetzers spiele – Frühe Konzepte musikalischer Interpretation“, in: Zur performativen Expressivität des KClaviers. Aufführung und Interpretation – Symposium München, 27.–28. April 2018, hrsg. von Claus Bockmaier und Dorothea Hofmann, München 2020, S. 11–24.

 „Aufführungspraxis des 19. Jahrhunderts“, in: Musik aufführen. Quellen – Fragen – Forschungsperspektiven, hrsg. von Kai Köpp und Thomas Seedorf, Laaber 2020, S. 185–209.

 „Vortrag – Reproduktion – Interpretation – Performance: Zur Geschichte der Begriffe“, in: Geschichte der musikalischen Interpretation im 19. und 20. Jahrhundert, hrsg. im Auftrag des Staatlichen Instituts für Musikforschung von Thomas Ertelt und Heinz von Loesch, Bd. 1, Ästhetik – Ideen, Kassel und Berlin 2019, S. 12–23.

„Theorie der Interpretation“, ebenda, S. 24–37.

„Autor – Werk – Interpret“, ebenda, S. 63–127.

„Geist und Technik“, ebenda, S. 196–206. 

(gemeinsam mit Fabian Brinkmann:), „Macht Artur Schnabel eigentlich, was in seiner Beethoven-Ausgabe steht? Formkonzeptionen in Aufführungstheorie und Aufführungspraxis bei Artur Schnabel“, in: Artur Schnabel. Interpret, Pädagoge und Komponist, hrsg. von Albrecht Dümling (Schriftenreihe der Hochschule für Musik Saar 8), St. Ingbert 2018, S. 59–70.

„Zur Genese des Begriffs der musikalischen Interpretation“, in: Musikalische Interpretation im Dialog, hrsg. von Andreas Münzmay und Marion Saxer, München 2017 (edition text + kritik), S. 19–35.

(gemeinsam mit Vincent Grau und Fabian Brinkmann:) „Seit Pablo Casals nichts Neues? Zur Tempogestaltung in Beethovens Cellosonate A-Dur op. 69“, in: Festschrift für Petra Weber-Bockholdt, hrsg. von Christian Speck, Bologna 2016, 135–149.

 „ ‚Pranke‘ und ‚Seele‘ – Zur Konzeption des Symposiums ‚Russische Schule der musikalischen Interpretation‘ “, in: Russische Schule der musikalischen Interpretation, hrsg. von Heinz von Loesch und Linde Großmann, Mainz 2015 (Klang und Begriff 5), S. 1–7.

„Langsamer und freier – Computergestützte Tempoanalysen russischer Pianisten im Vergleich“, in: Russische Schule der musikalischen Interpretation, hrsg. von Heinz von Loesch und Linde Großmann, Mainz 2015 (Klang und Begriff 5), S. 203–213.

(gemeinsam mit Sven Werner und Fabian Brinkmann:) „Welches Tempo – welches Werk? Tempo und Charakter in Schuberts Klaviersonate B-Dur D 960“, in: Schubert : Perspektiven 12 (2012/1), S. 33–46.

(gemeinsam mit Sven Werner und Fabian Brinkmann:) „Which Tempo – What Work?

Tempo and Character in Schubert’s Piano Sonata in Bb Major, D 960”, in: The Musical Work and its Creators (10th International Symposium), hrsg. von Anna Nowak, Bydgoszcz 2015, S. 256 (ISBN 978-83-61262-45-9).

(gemeinsam mit Fabian Brinkmann:) „ ‚Feurig‘ oder ‚majestätisch‘? – Tempo und Deutung im ersten Satz von Beethovens Großer Sonate für das Hammerklavier op. 106“, in: Beethoven 6 – Studien und Interpretationen, hrsg. von Mieczysław Tomaszewski und Magdalena Chrenkoff, Krakau 2015.

(gemeinsam mit Fabian Brinkmann:) „ ‚Diese Sonate ist als reine Virtuosen-Sonate zu beachten‘ – Das Tempo in Beet­hovens Klavier-Sonate op. 2/3 von Josef Hofmann (1929) bis Lang Lang (2010)“, in: Vom Klang zur Schrift – von der Schrift zum Klang. Beiträge des Seminars in Münster 2012und des Kongresses in Magdeburg 2012 (EPTA-Dokumentation 2012), Düsseldorf 2014, S. 122–135.

(gemeinsam mit Fabian Brinkmann:) „Tempogestaltung im Kopfsatz von op. 95: Eine exemplarische Studie zur Interpretationsgeschichte von Beethovens Streichquartetten“, in: Beethovens Kammermusik. Das Handbuch, hrsg. von Friedrich Geiger und Martina Sichardt, Laaber 2014 (Das Beethoven-Handbuch 3), S. 445–467.

 (gemeinsam mit Fabian Brinkmann:) „Tempomessungen in Klaviersonaten Ludwig van Beethovens“, Internetpublikation auf der Homepage des Staatlichen Instituts für Musikforschung Preußischer Kulturbesitz, Berlin 2013,  http://www.sim.spk-berlin.de/_tempomessungen_bei_beethoven_1317.html; English Version: „Tempo Measurements in Piano Sonatas by Ludwig van Beethoven“, http://www.sim.spk-berlin.de/en/tempo_measurements_in_beethoven_1315.html

(gemeinsam mit Fabian Brinkmann:) „Sravnitel’nye izmerenija tempa v interpretacijah bethovenskih sonat i drugih proizvedenijah“ („Vergleichende Tempomessungen in Interpretationen von Sonaten Beethovens und anderen Werken“; in russ. Sprache), in: Quantitative methods in art studies. Proceedings of international conference in memory of German A. Golitsyn, Ekaterinburg 2013, S. 138–143.

 (gemeinsam mit Fabian Brinkmann:) „Die Tempogestaltung in Artur Schnabels Appassionata-Einspielung im Kontext zeitgenössischer Interpretationen“, in: Beethoven 5 – Studien und Interpretationen, hrsg. von Mieczysław Tomaszewski und Magdalena Chrenkoff, Krakau 2012, S. 215–224.

(gemeinsam mit Fabian Brinkmann:) „Das Tempo in Beethovens Appassionata von Frederic Lamond (1927) bis András Schiff (2006)“, in: Gemessene Interpretation. Computergestützte Aufführungsanalyse im Kreuzverhör der Disziplinen, hrsg. von Heinz von Loesch und Stefan Weinzierl, Mainz 2011 (Klang und Begriff 4), S. 83–100; russische Übersetzung in: Muzykal‘naja Akademija 2012 (2), S. 88–96.

 „Die originalen Fingersatz- und Strichbezeichnungen in der Solostimme des Cellokonzerts von Robert Schumann: Interpretatorisches Hindernis oder aufführungspraktische Verheißung?“, in: Robert Schumann, das Violoncello und die Cellisten seiner Zeit, hrsg. von Bernhard R. Appel und Matthias Wendt, Mainz u. a. 2007 (Schumann Forschungen 12).

„Brioso, stringendo, liberamente. Zur Beethoven-Ausgabe Artur Schnabels“, in: Artur Schnabel. Bericht über das Internationale Symposion Berlin 2001, Hofheim 2003 (Stiftung Archiv der Akademie der Künste. Archive zur Musik des 20. Jahrhunderts 6).

Musikästhetik/Philosophie der Musik:

„Franz Liszt – Inbegriff der Virtuosität“, in: Franz Liszt – Sprache und Theatralität des Virtuosen, hrsg. von Thomas Betzwieser und Sarah Mauksch, Würzburg 2019, S. 13–23.

„Mapping Virtuosity 2015“, in: Exploring Virtuosities. Heinrich Wilhelm Ernst, Nineteenth-Century Musical Practices and Beyond, hrsg. von Christine Hoppe, Melanie von Goldbeck und Maiko Kawabata (Göttinger Studien zur Musikwissenschaft 10), Hildesheim u. a. 2018, S. 17–29.

„ ‚In the very Struggle with external Difficulties, a sweeping Excitement of the Mind makes its Presence felt‘ – On the Semantics of Virtuosity“, in: Dzieło muzyczne jako znak (8) [The Musical Work as a Sign. 8th International Symposium], hrsg. von Anna Nowak, Bydgoszcz 2012, S. 41–50.

„Zum Verhältnis der Begriffe Virtuosität und Kunst“, in: Musikalische Virtuosität, hrsg. von Heinz von Loesch, Ulrich Mahlert und Peter Rummenhöller, Mainz 2004 (Klang und Begriff 1).

„Autonomie der Kunst und Autonomie des Werkes“, in: Musikästhetik, hrsg. von Helga de la Motte-Haber, Laaber 2004 (Handbuch der Systematischen Musikwissenschaft 1).

„Wahre Kunst und wahre Religion sind ‚vollkommen Eins’. Zu einer allseits unter­schätzten These Richard Wagners“, in: Musik und Metaphysik, hrsg. von Eckhard Tramsen, Hofheim 2004.

„Glaubensspaltung – Spaltung der Musik? oder: Was ist evangelisch an der evangelischen Kirchenmusik?“, in: Musik und Religion, hrsg. von Helga de la Motte-Haber, Laaber 22003.

 „Technisches Versagen als integraler Bestandteil des musikalischen Kunstwerks. Zur Theorie der musikalischen Interpretation“, in: Der Hörer als Interpret, hrsg. von Helga de la Motte-Haber und Reinhard Kopiez, Frankfurt/M. usw. 1995.

 „Kunst als Religion und Religion als Kunst. Zur Kunst- und Religionsphilosophie Richard Wagners“, in: Musik und Religion, hrsg. von Helga de la Motte-Haber, Laaber 1995.

Musikgeschichte/musikalische Analyse:

„Es ist ein Elend mit dem Klavier und seinen 100 000 Nötchen‘ – Felix Mendelssohn Bart­holdy und der brillante Stil“, in: Arbeit an der Musik. Reinhard Kapp zum 70. Geburtstag, hrsg. von Markus Grassl, Stefan Jena und Andreas Vejvar, Wien 2017, S. 445–456.

„Beethovens Emperor-Concerto – Kaiser- oder Imperatorenkonzert?“, in: Beethoven 6 – Studien und Interpretationen, hrsg. von Mieczysław Tomaszewski und Magdalena Chrenkoff, Krakau 2015.

„Carl Maria von Weber und der brillante Stil“, in: Bericht über das SymposiumCarl Maria von Weber und das Virtuosentum seiner Zeit“ (Dresden 2011) sowie Beiträge zu Weber in Stuttgart und Gotha, hrsg. von Markus Bandur, Manuel Gervink und Frank Ziegler, Mainz u. a. 2014, S. 11–22. 

„Satztechnische Pointen im Cellokonzert von Robert Schumann“, in: Robert Schumann – das Spätwerk für Streicher, hrsg. von Andreas Meyer, Mainz 2012, S. 79–95.

„Anlehnung bei Mendelssohn? – Zur Konzeption der Virtuosität in Schumanns Cellokonzert“, in: Jahrbuch des Staat­lichen Instituts für Musikforschung Preußi­scher Kulturbesitz 2010, S. 65–82.

„Beethovens 3. Klavierkonzert als Virtuosenstück“, in: Musik und ihre Theorien. Clemens Kühn zum 65. Geburtstag, hrsg. von Felix Diergarten u. a., Dresden 2010, S. 64–72.

„ „Passagenwerk“: Ein blinder Fleck in Analyse und Interpretation. Einige Bemerkungen zu Felix Mendelssohn Bartholdys Klaviertrio op. 49“, in: Passagen. Theorien des Übergangs in Musik und anderen Kunstformen, hrsg. von Christian Utz und Martin Zenck, Saarbrücken 2009 (musik.theorien der gegenwart 3), S. 151–168.

„Die Wut über den verlorenen Groschen: „Gemütlicher Witz“ oder „Zeichen der „Entfremdung“?“, in: Bonner Beethoven-Studien 8, hrsg. von Bernhard R. Appel, Bonn 2009, S. 77–88.

 „ „…wo das Wort ‚brillant’ in Schwung kam und sich Legionen von Mädchen in Czerny verliebt hatten“. Carl Czerny und der „brillante Stil““, in: Carl Czerny – Komponist, Pianist, Pädagoge, hrsg. von Heinz von Loesch, Mainz 2009 (Klang und Begriff 3), S. 33–44.

„ „…durchaus Gefechte, Attacken, kurz Kampf mit seinem Instrument…“ (Robert Schumann). Zur Bestimmung der Kategorie des ‚Virtuosen’ “, in: Physiologie des Klaviers, hrsg. von Julia Kursell, Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte 2009, Preprint 366, S. 53–60.

„Zu Friedrich Grützmachers Konzertfassung der Sechs Suiten für Violoncello solo von Johann Sebastian Bach“, in: „Vom Erkennen des Erkannten“. Musikalische Analyse und Editionsphilologie. Festschrift für Christian Martin Schmidt, hrsg. von Friederike Wißmann, Thomas Ahrend und Heinz von Loesch, Wiesbaden usw. 2007.

„Robert Schumann und die Welt der Virtuosen. Nebst einigen analytischen Bemerkungen zu seinen drei Konzerten“, in: Robert Schumanns Welten, hrsg. von Manuel Gervink und Jörn Peter Hiekel, Dresden 2007.

 „Virtuosität im 18. Jahrhundert und die Klarinettenkonzerte Johann Melchior Molters“, in: Jahrbuch des Staatlichen Instituts für Musikforschung Preußi­scher Kulturbesitz 2005.

„Tschaikowskys Pathétique: Lebenssymphonie oder schwules Bekenntniswerk?“, in: Musik und Biographie. Festschrift Rainer Cadenbach zum 60. Geburtstag, hrsg. von Cordula Heymann-Wentzel und Johannes Laas, Würzburg 2004.

 „Virtuosität als Gegenstand der Musikwissenschaft“, in: Musikalische Virtuosität, hrsg. von Heinz von Loesch, Ulrich Mahlert und Peter Rummenhöller, Mainz 2004 (Klang und Begriff 1).

 „Virtuosität und Sonatenform in den Klaviersonaten Beethovens“, in: Die Musik­forschung 54/2001.

„Über den Türkischen Marsch von Mozart“, in: Diskussion Musikpädagogik 8/2000.

„Beethoven: Final gerichtete Zeit oder final gerichtete Musik?“, in: Zeit in der Mu­sik – Musik in der Zeit, 3. Kongreß für Musiktheorie Wien 1996, hrsg. von Diether de la Motte und Werner Schulze, Frankfurt/M. usw. 1997.

 „Die Fugendurchführung: Unding oder Tautologie? Die Fugentheorie und Ludwig Czaczkes“, in: Musik befragt – Musik vermittelt. Peter Rummenhöller zum 60. Geburtstag, hrsg. von Thomas Ott und Heinz von Loesch, Augsburg 1996.

 „Warum ich immer noch Ratz lese, obwohl es Dahlhaus gibt“, in: Sprechen über Musik. 2. Kongreß für Musiktheorie Wien 1994, hrsg. von Diether de la Motte und Thomas Dézsy, Wien 1995; auch in: Musica 50/1996.

 „Carl Dahlhaus und die geheimnisvolle Überschätzung der musikalischen Form“, in: Sprechen über Musik. 2. Kongreß für Musiktheorie Wien 1994, hrsg. von Diether de la Motte und Thomas Dézsy, Wien 1995; auch in: Musica 50/1996.

 „Eine verkannte Quelle der frühen Schumann-Rezeption. Die Briefe Robert Emil Bockmühls im Spiegel von Rezeption und Werkanalyse des Cellokonzerts a-Moll op. 129“, in: Jahrbuch des Staatlichen Instituts für Musikforschung Preußi­scher Kulturbesitz 1995.

 „Eine ‚fraktale Seepferdchen-Etüde’. György Ligeti und die Chaosforschung“, in: positionen. Beiträge zur neuen Musik 11/1992 (Mind behind: Systemtheorien).

Geschichte der Musiktheorie:

„Die Hexachordlehre – ein Schreckgespenst einst und jetzt“, in: Musik – Pädagogik – Dialoge. Festschrift für Thomas Ott, hrsg. von Andreas Eichhorn und Reinhard Schneider, München 2011, S. 197–203.

„Calvisius – das Licht im Dunkel der deutschen Kompositionslehre des 16. Jahrhunderts“, in: Tempus musicae – Tempus mundi. Untersuchungen zu Seth Calvisius, hrsg. von Gesine Schröder, Hildesheim usw. 2008 (Studien zur Geschichte der Musiktheorie).

„Musica – Musica practica – Musica poetica“, in: Deutsche Musiktheorie des 15. bis 17. Jahrhunderts, Erster Teil: Von Paumann bis Calvisius, hrsg. von Thomas Ertelt und Frieder Zaminer, Darmstadt 2003 (Geschichte der Musiktheorie 8/I), S. 99–264.

„Musica poetica – die Geburtsstunde des Komponisten?“, in: Jahrbuch des Staat­lichen Instituts für Musikforschung Preußi­scher Kulturbesitz 2001.

„Nicolaus Listenius, Musica (1537)“, in: Musiktheorie 14/1999.

„‚Musica’ und ‚opus musicum’“. Zur Frühgeschichte des musikalischen Werkbe­griffs“, in: Musikwissenschaft zwischen Kunst, Ästhetik und Experiment. Festschrift Helga de la Motte-Haber zum 60. Geburtstag, hrsg. von Reinhard Kopiez u. a., Würzburg 1998.

Sonstiges:

„Georg Götsch – wieder gelesen“, in: Mitteilungen der Musischen Gesellschaft 66/1995 (Sonderheft zum 100. Geburtstag von Georg Götsch).

Lexikonartikel

in: Felix Mendelssohn Bartholdy. Interpretationen seiner Werke, hrsg. von Matthias Geuting, Laaber 2016:

  • Konzert E-Dur für 2 Klaviere und Orchester (Band 1, S. 107–110)
  • Konzert As-Dur für 2 Klaviere und Orchester (Band 1, S. 151–154)
  • Duett. Andante und Allegro assai vivace (Allegro brillant) op. 92 (Band 2, S. 154–156)

in: Lexikon der Systematischen Musikwissenschaft. Musikästhetik – Musiktheorie – Musikpsychologie – Musiksoziologie, hrsg. von Helga de la Motte-Haber, Heinz von Loesch, Günther Rötter und Christian Utz, Laaber 2010:

  • Ausdruck, S. 57–59
  • Biographismus, S. 73
  • Humor, S. 176
  • Interpretation, S. 196–198
  • Konzert, S. 236–237
  • Musica theorica, practica, poetica, S. 176
  • Musikästhetik, S. 324–327
  • Virtuosität, S. 516–517
  • Wahrheit, S. 519–522
  • Werk, S. 526–528

in:  Das Beethoven-Lexikon, hrsg. von Heinz von Loesch und Claus Raab, Laaber 2008:

Sachartikel:

  • Cellosonaten, S. 170–174
  • Fantasie, S. 234
  • Gassenhauertrio, S. 279–280
  • Historische Aufführungspraxis, S. 328–331
  • Klaviertrios, S. 399–403
  • Polonaise, S. 585–586
  • Tripelkonzert, S. 792–794
  • Virtuosität, S. 821–823

Personenartikel:

  • Beaux Arts Trio, S. 87–88
  • Pablo Casals, S. 166–167
  • Jacqueline du Pré, S. 204–205
  • Pierre Fournier, S. 254–255
  • Juilliard String Quartet, S. 361
  • Bernhard Romberg, S. 624–625
  • Rosé-Quartett, S. 628–629
  • Mstislaw Rostropowitsch, S. 630
  • Artur Schnabel, S. 654–655

in: Die Musik in Geschichte und Gegenwart (MGG),hrsg. von Ludwig Finscher, Kassel usw. 1994 ff.:

Sachteil:

  • Musikwissenschaft nach 1945
  • Violoncellomusik
  • Violoncellospiel

Personenteil:

Artikel über Musiktheoretiker des 16. Jahrhunderts:

  • Heinrich Faber
  • Hermann Finck
  • Nicolaus Listenius
  • Andreas Ornitoparch
  • Melchior Schanppecher
  • Ambrosius Wilfflingseder, Band 17, Kassel 2007, Sp. 929–930.
  • Nicolaus Wollick, ebenda, Sp. 1140–1141.

Artikel über Interpreten:

  • Lili Kraus
  • Robert Levin
  • Radu Lupu
  • Siegfried Palm

Forschungsinteressen

Musikalische Kunstwerke, ihre Interpretation und Rezeption; Virtuosität; Ästhetik und Ideengeschichte der Musik

Kontakt

Prof. Dr. Heinz von Loesch

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

+49 30 254 81 130

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