Zeitgenosse Hoffmann? – E.T.A. Hoffmann und die Musik

Pressemitteilung vom 29.04.2022

Spotlight-Ausstellung im Musikinstrumenten-Museum Berlin vom 5. Mai bis 8. August 2022

Mechanik einer Harfenuhr von J. C. Krüger, Berlin, 1764
Mechanik einer Harfenuhr von J. C. Krüger, Berlin, 1764, Kat.-Nr. 4900. Foto: Oliver Ziebe

Preußischer Regierungsbeamter und Jurist, vor allem aber Literat, Zeichner, Dirigent, Musikschriftsteller und Komponist: E.T.A. Hoffmann (1776 - 1822) ist eine der vielseitigsten und schillerndsten künstlerischen Persönlichkeiten des beginnenden 19. Jahrhunderts. Er gilt als Wegbereiter der musikalischen Romantik und der modernen Musikkritik. Da sich sein Todestag zum 200. Mal jährt, widmen ihm einige Berliner Institutionen Veranstaltungen, so auch das Staatliche Institut für Musikforschung.

Als Literat bereits zu Lebzeiten eine Berühmtheit, war Hoffmann als Musiker und Komponist weniger erfolgreich. Abgesehen von einigen Instrumentalwerken, darunter Klaviersonaten und eine Sinfonie, galt Hoffmanns kompositorisches Interesse der Vokalmusik: Neben Kirchenmusik und kleineren Gelegenheitsarbeiten schrieb er zahlreiche Bühnenwerke, vom frühen Singspiel Die Maske (1799) bis zur Zauberoper Undine (1814), die bis heute gespielt wird. Auf Basis unseres Sammlungsbestands widmen wir uns mit der Spotlight-Ausstellung den Musikinstrumenten, die in Hoffmanns Schriften von Bedeutung sind und von denen eine starke Wirkung bis in die Gegenwart ausgeht.


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