SIM-Jahrbuch

Goldpfeil am Eingang des Musikinstrumenten-Museums

Das Jahrbuch des Staatlichen Instituts für Musikforschung bietet ein weit gefächertes Spektrum, das in erster Linie die wissenschaftliche Arbeit des Instituts in den Bereichen Musikgeschichte, Instrumentenkunde und systematische Musikwissenschaft widerspiegelt. Darüber hinaus ist es ein Forum für aktuelle Forschungsfragen aus verschiedenen musikwissenschaftlichen Richtungen.

Das SIM-Jahrbuch wurde bei de Gruyter (die Jahrgänge 1968 und 1969), Merseburger (bis 1987/1988), Metzler (bis 2004) und Schott (bis 2019) verlegt und erscheint mit dem Jahrgang 2020/2021 bei musiconn.publish als ausschließlich digitale Open-Access-Publikation mit einem double-blind peer-review-Verfahren.

Ab dem Jahrgang 2022 besteht das neue, international besetzte Editorial Board des Jahrbuchs aus
Wolfgang Fuhrmann (Universität Leipzig),
Sabine K. Klaus (University of South Dakota, University of Edinburgh),
Natasha Loges (Hochschule für Musik Freiburg),
Christoph Neidhöfer (McGill University, Montreal),
Alexander Rehding (Harvard University),
Katelijne Schiltz (Universität Regensburg) und
Stefan Weinzierl (TU Berlin).

Sämtliche zurückliegenden Bände werden ab 2025 sukzessive auf musiconn.publish frei zugänglich zur Verfügung gestellt.

Wenn Sie Interesse haben, einen Beitrag für das SIM-Jahrbuch einzureichen, nehmen Sie bitte Kontakt zur Herausgeberin auf.

Link zur aktuellen Ausgabe des SIM-Jahrbuchs

SIM-Jahrbuch 2025

Vorabpublikation

Sabine Hoffmann
Auf den Spuren von Hermann Seyffarth – Restaurierungen an Tasteninstrumenten der Sammlungen Paul de Wit im Berliner Musikinstrumenten-Museum

Das heutige Berliner Musikinstrumenten-Museum wurde mit dem Erwerb von zwei Sammlungen des Verlegers Paul de Wit begründet, die erste 1888 mit 240, die zweite 1890 mit 282 Instrumenten. Paul de Wit (1852–1925) hatte mit Hermann Seyffarth (1846–1933) einen Klavierbauer gefunden, der verschiedene historische Instrumente in seinem Auftrag restaurierte. An vier Tasteninstrumenten sind seine Signaturen nachgewiesen, am Berera-Cembalo, am Taskin-Hammerflügel, am „Bach-Cembalo“ und an einem rechteckigen Virginal. Nach welchen Kriterien die Restaurierungen angelegt sind und ob sich noch weitere innerhalb der Sammlung finden, gerät zur Spurensuche an Instrumenten, in Archivalien und bei Äußerungen von Zeitgenossen.

Link zum Beitrag (23.9.2026)

Inhaltsverzeichnisse und Abstracts der Jahrbücher 1994–2019

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