SIM-Forschungskolloquium: Berliner Aufnahmeräume 1900–1945

Veranstaltungsdatum: 02.12.2026
Ort der Veranstaltung: Seminarraum SIM, 15 bis 16 Uhr

Carsten Schmidt und Jo Wilhelm Siebert (SIM) stellen ihr aktuelles Forschungsprojekt vor.

Das Projekt „Berliner Aufnahmeräume 1900 bis 1945 – Orte der phonographischen Industrie in Zeiten globaler Krisen“ will zusammenfassend darstellen und im Einzelfall erforschen, in welchen Räumlichkeiten in Berlin über 40 Jahre lang rein mechanisch mit dem Trichter, ab 1926 mit elektrischer Verstärkung und dem Mikrophon, Schallaufzeichnungen hergestellt wurden, und wie diese Orte beschaffen waren. Beispielhafte Produktionen verschiedener Firmen aus rund 20 Aufnahmeräumen über den Zeitraum von 1900 bis 1945 sollen identifiziert, digitalisiert und mit den ermittelbaren Informationen – Daten, Texten und Bildern aus der Fachpresse, aus Akten des Landesarchivs, des Geheimen Staatsarchivs Preußischer Kulturbesitz und des Deutschen Technikmuseums – vorgestellt werden. Das zweijährige Projekt ist im Juni 2026 gestartet und wird vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien gefördert.

Carsten Schmidt, M.A., Wiss. Dok., ist Leiter der Bibliothek und des Referats Musikwissenschaftliche Dokumentation des SIM. Dr. Jo Wilhelm Siebert ist Sachbearbeiter im Bereich Musiktheorie und Musikgeschichte.

15 bis 16 Uhr
Eintritt frei
Die Veranstaltung ist öffentlich. Eine Anmeldung ist nicht nötig.

Zugang zum Seminarraum über die Pforte des Staatlichen Instituts für Musikforschung. Link zu Open Street Map

Abbildung:
Polyphonwerke AG, Aufnahmestudio I, Konzertsaal der Staatlichen Akademischen Hochschule für Musik in Berlin zu Charlottenburg, 1927: Der Komponist und Dirigent Pietro Mascagni bei Aufnahmen mit der Staatskapelle Berlin. Foto: Unbekannt, Schallkiste, Juli 1927, Seite 10.

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