Digitale Interaktion und vernetzte Perspektiven – Drittmittelprojekte am SIM 2022

News vom 14.01.2022

Im Jahr 2022 wird am SIM an zwei Drittmittelprojekten gearbeitet: der digitalen Vermittlung von Musik für blinde und sehbehinderte Menschen und der Erforschung und Erschießung von Patenten für Musikinstrumente.

Klaviatur eines Steinway-Flügels
Die Erfinder der ersten Schreibmaschinen ließen sich von Tasteninstrumenten inspirieren. Heute können wir auch mit der Computertastatur Musik machen. Die Interfaces zum Schreiben und Musizieren sind kreativ kombinierbar geworden.

Im Jahr 2022 wird am SIM an zwei Drittmittelprojekten gearbeitet: der digitalen Vermittlung von Musik für blinde und sehbehinderte Menschen und der Erforschung und Erschließung von Patenten für Musikinstrumente.

Mit dem von der Kulturstiftung des Bundes im Rahmen von dive in. Programm für digitale Interaktionen geförderten Vermittlungsprojekt Klaviatur – Tastatur – Interface wird das SIM für blinde und sehbehinderte Menschen ein neuartiges Angebot in Form einer inklusiven Onlinetour schaffen. Besonderes Highlight bilden die Audiosamples einiger Museumsobjekte, die von allen kostenfrei heruntergeladen und zum eigenen Musizieren genutzt werden können. Im Museum werden sie an einer Hands-on-Station auf einem Keyboard zur Verfügung gestellt. Workshops zum Umgang mit den Samples und zum gemeinsamen Musizieren, Tandemführungen und ein Eröffnungsevent fördern die spielerische Aneignung des Themas.

Die Digitalisierung der Patente für Musikinstrumente aus Unterlagen des Ministeriums für Handel und Gewerbe zwischen 1815 und 1877 steht im Zentrum des vom Geheimen Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz initiierten und über die BKM-Forschungsförderung bewilligten Projekts Patente – Musik – Instrumente. Vernetzte Perspektiven in der SPK. Es umfasst die Erstellung von fachlichen Expertisen zu den erteilten Patenten und die Erfassung korrespondierender Objekte im Bestand des Musikinstrumenten-Museums sowie korrespondierender  Quellen im SIMPK. Bilddaten sowie Quellen- und Objektreferenzen werden in eine Datenbank eingebettet und über die Deutsche Digitale Bibliothek und die Europeana-Datenbank zugänglich sein.


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