###

Symposium

Die Veranstaltung ist auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.

Der Termin wird noch bekannt gegeben.

Beethoven im Film


Wissenschaftliche Tagung vom 2. – 4. April 2020

Curt-Sachs-Saal, Musikinstrumenten-Museum, Staatliches Institut für Musikforschung

Die mediale Aufbereitung von Beethoven im Kino hat das Bild, das wir von dieser in ihrer Rezeption weltweit durchaus einmaligen Musikerpersönlichkeit haben, währen der letzten 100 Jahre – schon seit der Stummfilmzeit – wesentlich mitgeprägt. So wichtig diese Dimension im kulturellen Verständnis auch geworden ist, so wenig Aufmerksamkeit hat die Forschung bisher diesem Aspekt der Beethoven-Rezeption im Rahmen der popular culture geschenkt. Ziel der interdisziplinär besetzten und international aufgestellten Tagung ist es, anhand von Filmen nach dem Stellenwert zu fragen, den Beethoven bzw. seine Musik heute in einer demokratisch verfassten Gesellschaft besitzt.

Das Programm der Tagung konzentriert sich auf Spielfilme (Feature Films) und darunter auf Filme, die sich entweder mit der Person Beethoven beschäftigen (Biopics) oder Musik von Beethoven als Filmmusik beiziehen. Auch Filme über Beethovens einzige Oper Fidelio finden Berücksichtigung, sofern es sich um Feature Films handelt, nicht jedoch Dokumentarfilme oder audiovisuelle Konzertaufzeichnungen Beethovenscher Werke. Außer einzelnen Vorträgen von Musik-, Film- und Medienwissenschaftler*innen wird es am Beginn eine Keynote Lecture des Komponisten und Filmkomponisten Enjott Schneider sowie verschiedene Gesprächsrunden geben, etwa zu Mauricio Kagels Ludwig van, der zum Beethoven-Jubiläum 1970 Furore machte, oder zu Stanley Kubricks A Clockwork Orange, der einen Meilenstein in der Diskussion um das Thema Beethoven und die Gewalt bildet.

Die Tagung beginnt am Donnerstag, 2. April um 15 Uhr und endet am Samstag, 4. April um 13.30 Uhr.

Veranstalter sind das Staatliche Institut für Musikforschung und die Freie Universität Berlin (Institut für Theaterwissenschaft) in Verbindung mit der Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz und dem Beethoven-Haus Bonn.

Die Tagung wird gefördert durch Mittel der Fritz Thyssen Stiftung.

Eintritt frei