Gewaltphantasien mit Beethoven in Stanley Kubricks Uhrwerk Orange

Bezeichnend für die Ausrichtung des Staatliche Institut für Musikforschung ist die Arbeit auf dem Gebiet der praxisorientierten Musiktheorie. Die Forschungsarbeit widmet sich einem breiten Themenspektrum.

Interpretationsforschung

Interpretationsforschung, wie sie am SIM betrieben wird, liegt die Vorstellung des Klang­ereignisses als vielschichtiges Phänomen zugrunde. mehr

Instrumentenkunde

Bass-Viola da gamba von Gregorius Karpp Königsberg, 1693

Instrumentenkundler am SIM widmen sich der Beschreibung und Erforschung von Musikinstrumenten. mehr

Musikwahrnehmung

Lautsprecher

Am SIM werden auditive, visuelle, ästhetische und geometrische Aspekte der Musikwahrnehmung untersucht. mehr 

Musikübertragung

Die Systematische Musikwissenschaft am SIM befasst sich auch mit den ästhetischen Parametern der Musikübertragung. mehr

Musiktheorie

Das Gebiet der Musiktheorie ist ein zentraler Arbeitsschwerpunkt am SIM, verankert durch das Projekt „Geschichte der Musiktheorie”. mehr

Wiener Schule

Das Ensemble der italienischen „Pierrot“-Tournee mit dem Quatuor Pro Arte am 3. April 1924 auf der Piazza San Marco in Venedig.

Die Musik der Wiener Schule ist ein Forschungsschwerpunkt des Staatlichen Instituts für Musikforschung. mehr

Institutsgeschichte

Institutsgebäude in Bückeburg, um 1918

Die Geschichte des SIM von 1888 bis 1945 wurde in einem Projekt wissenschaftlich erschlossen. mehr

Veranstaltungen

Veranstaltungsdatum: 02.12.2021
Ort der Veranstaltung: Curt-Sachs-Saal

Vortrag mit Albrecht Riethmüller

Beethoven-Lounge

Der Topos von der Macht der Töne bzw. Gewalt der Musik begegnete in der Beethoven-Rezeption immer wieder, nicht zuletzt während der beiden Weltkriege. Die Verfilmung der Noveletta »A Clockwork Orange« von Anthony Burgess durch Stanley Kubrick aus dem Jahr 1971 – in der deutschen Synchronfassung als Uhrwerk Orange bekannt – löste ein neues Bild aus. Da die jugendliche Hauptfigur Alex einerseits ein Vandale, Vergewaltiger und Mörder ist, andererseits aber ein Beethoven-Fan, kam es zu einer Identifizierung von ihm mit dem Komponisten, so dass am Ende auch Beethoven in die Rolle des Gewalttäters gedrängt wurde. Diese Lesart verbreitete sich auch in Kreisen der Musikkritik und Musikologie.

Beginn 19 Uhr
Eintritt frei

Eine Veranstaltung im Rahmen des Projekts "B and Me!", gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) im Rahmen des Beethoven-Jubiläums 2020. mehr

Weitere Informationen

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