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Online-Publikationen

Staatliches Institut für Musikforschung (Hrsg.):
  Ein fürstliches Institut für musikwissenschaftliche Forschung

Falk Hartwig

Online-Publikation
Berlin: SIMPK, 2017

In einem durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien geförderten Projekt wurde in den Jahren 2013 und 2014 das erhaltene Schrift- und Archivgut der Vorgängerinstitutionen des SIMPK gesichtet, erschlossen und digitalisiert. Dabei lag der Schwerpunkt auf den hauseigenen Beständen, aber auch Dokumente aus dem Bundesarchiv, dem Geheimen Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz oder dem Niedersächsischen Landesarchiv fanden Berücksichtigung. Der Text von Falk Hartwig entstand für die das Projekt abschließende Ausstellung Aufbruch ins Idyll: Die Gründung des Fürstlichen Instituts für musikwissenschaftliche Forschung zu Bückeburg, die 2014/ 2015 im Musikinstrumenten-Museum des Instituts zu sehen war.


Staatliches Institut für Musikforschung (Hrsg.):
  Tempomessungen in Klaviersonaten Ludwig van Beethovens

Heinz von Loesch und Fabian Brinkmann

Online-Publikation
Berlin: SIMPK, 2013

In einem mehrjährigen Projekt des Staatlichen Instituts für Musikforschung Preußischer Kulturbesitz und des Fachgebiets Audiokommunikation der Technischen Universität Berlin wurde in Interpretationen von drei Klaviersonaten Ludwig van Beethovens (Appassionata, Sonate op. 2 Nr. 3, Hammerklaviersonate) aus den 1920er bis 2000er Jahren – genauer gesagt: in ihren ersten Sätzen – Takt für Takt das Tempo gemessen und hinsichtlich einer Reihe von Faktoren befragt: Haben sich das Tempo und die Tempogestaltung im Lauf der Zeit verändert? Gibt es national- bzw. kulturspezifische Traditionen? Lassen sich intersubjektive Tempoentscheidungen dingfest machen? Wie hat sich die Tempogestaltung bei ein und demselben Künstler über die Jahre und Jahrzehnte gewandelt? Wie verhält sich die interpretatorische Praxis zu dem, was die Werkausgaben berühmter Interpreten empfehlen?


Staatliches Institut für Musikforschung (Hrsg.):
  Validation of computational tuning systems

Timour Klouche, Teresa Samulewicz and L. Jakob Bergner

Online-Publikation
Berlin: SIMPK, 2012

This paper is about setting up and validating workflows to computationally auralize microtonal flections. Its pragmatic background has been to auralize musical temperaments to test the aesthetics of several competing proposals of how the musical tuning was supposed to be at the time of J. S. Bach.


Staatliches Institut für Musikforschung (Hrsg.):
   Friedrichs »Montezuma«

Ruth Müller-Lindenberg, Vicente Bernaschina, Ulrike Eberle, Thomas Ertelt, Conny Restle, Claudia Terne

Online-Publikation
Berlin: SIMPK, 2012

Aus Anlass des 300. Geburtstages von Friedrich II. zeigte das Musikinstrumenten-Museum des Staatlichen Instituts für Musikforschung in Berlin vom 26.01.12 – 24.06.12 die Sonderausstellung: »Friedrichs ›Montezuma‹. Macht und Sinne in der preußischen Hofoper«. Im Zentrum stand die von Carl Heinrich Graun um 1755 komponierte Oper ›Montezuma‹, für die der Preußenkönig selbst das Libretto verfasst hatte. In der Online-Publikation können Sie alle Ausstellungstexte nachlesen, viele der ausgestellten Exponate sehen und einige Audioguide-Tracks hören. Zugleich dokumentiert die Internetpräsenz auch das breitgefächerte Veranstaltungsangebot an Vorträgen, Konzerten sowie das wissenschaftliche Symposium, das im Kontext des Ausstellungsthemas stattfand.


Staatliches Institut für Musikforschung (Hrsg.):
  Valuable nuances of tuning for part 1 of J. S. Bach's »Das wohl temperirte Clavier«

Mark Lindley

Online-Publikation
Berlin: SIMPK, 2011

Es herrscht zwar Einigkeit darüber, dass der Terminus ›wohltemperiert‹ im Titel von Bachs ›Wohltemperierten Klavier‹ eine Stimmung meint, die es erlaubt, Musik ohne Einschränkung sowohl in allen zwölf Dur- als auch in allen zwölf Moll-Tonarten zu komponieren und aufzuführen. Doch es gibt nach wie vor unterschiedliche Ansichten darüber, welche Stimmung genau Bach für seine Komposition favorisiert hat. Einerseits wird die Auffassung vertreten, dass bereits die so genannte gleichstufige Temperatur vorausgesetzt werde, bei der die Oktave in zwölf gleich große Halbtöne geteilt wird (und die sich im Lauf des 19. Jahrhunderts allgemein durchsetzte). Andere Wissenschaftler bestreiten dies, sind aber untereinander uneins in der Frage, wie die Nuancen der Ungleichheit in der Stimmung auf die einzelnen Dur- und Molltonarten zu verteilen sind. Mark Lindley geht diesen Fragen der ›wohltemperierten Stimmung‹ exemplarisch in Johann Sebastian Bachs ›Wohltemperiertem Klavier, Teil I (1722)‹ nach.